Brief ans Hochbauamt


Sehr geehrter Herr Bühlmann

Wir hatten vor ein paar Wochen miteinander gesprochen und Sie hatten mir damals den Gestaltungsplan für die Siedlung Reutenen/Schwalbenweg zukommen lassen.
In unserer Siedlung mit 65 Eigentümern regt sich rasch wachsendes Interesse an Photovoltaik. Frau Fässler hatte uns von der Aktionsgruppe PV empfohlen, in einem ersten Schritt den Gestaltungsplan zu studieren und danach mit dem städtischen Hochbauamt abzuklären, ob und wie PV-Anlagen in unserer Siedlung realisiert werden könnten, und ob und welche Sonderbestimmungen zum Gestaltungsplan allenfalls eingeführt werden müssten.
Im Auftrag des BRNG-Ausschusses möchten wir von der Aktionsgruppe PV mit ein paar Fragen und Ideen an Sie gelangen und - als Hauptziel - vom Hochbauamt aufgrund allenfalls einzubauenden Sonderregelungen grünes Licht für die Erstellung von Solaranlagen (individuell oder als ZEV) erhalten.
  1. Können nebst den im Gestaltungsplan erwähnten Steilfassaden auch andere Flächen für PV-Module verwendet werden? *
  2. Insbesondere bieten sich die begrünten Dachflächen für die Errichtung aufgeständerter PV-Module an (je nach Dachausrichtung variabel ausrichtbar?) 
  3. Sodann bestehen grössere Flächen in Form von Terrassenbrüstungen, Balkonen und Gebäudefassaden
Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Ihre Behörde relativ zeitnah die erforderlichen Ergänzungen bzw. Ausnahmebestimmungen zum Gestaltungsplan vornehmen und die BRNG damit grünes Licht für die Planung und den Bau von PV- und allenfalls auch anderen Solaranlagen erhalten könnte. Falls erforderlich, wären wir auch gerne zu einer kurzen, gemeinsamen Siedlungsbegehung bereit, damit Sie sich ein Bild über mögliche PV-Standorte machen könnten.
Besten Dank für Ihre Bemühungen und freundliche Grüsse
Martin Strauss
(für die Aktionsgruppe PV und im Auftrag des BRNG-Ausschusses)
P.S.1:
Zu Ihrer Information legen wir den Informationsordner bei, welche die Aktionsgruppe PV Ende Juli 2022 via Schwalbenweg Webseite allen BRNG-Bewohner*innen zukommen liess.
P.S.2:
Martin Gubler und Eva Werner, welche im cc erscheinen, sind Leiter bzw. Mitglied des BRNG-Ausschusses
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* Die Steilfassaden allein bieten mit 1.50 m schräger Höhe und max 8 m Länge (weniger, wo ein Teil der Flächen mit Sonnenkollektoren belegt ist) zu wenig Platz, um ein genügend grosses PV-Angebot zu installieren) 
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Martin Strauss-Roggensinger
Schwalbenweg 35
CH-8500 Frauenfeld
079 544 41 89
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Protokoll zur Besprechung mit der Energiefachfrau N. Fässler der Stadt Frauenfeld
2 Protokoll Besprechung N.Fässler, Ener
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1 Gestaltungsplan Reutenen 1989.pdf
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2 Gest'plan Reutenen 1989 Art. 7.1.pdf
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3 Gest'plan Reutenen 1989 Art. 17.pdf
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4 Änderungen Gestaltungsplan Reutenen 1
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5 Nützliche Dokumente Kanton u. Bund zu
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